Raiffeisenbank - Vorstellung unserer Mitglieder

Meine Bank, Mitgliedermagazin der Raiffeisenbank Oldenburg eG, Ausgabe 1/2016

In der Serie FIRMENKUNDEN stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe die Praxis für qualifiziertes Gesundheitsmanagement und Suchtfragen aus Oldenburg vor. Mareike Hoffmann von Meine Bank hat mit der Inhaberin Friederike Sohn, Dipl.-Pädagogin, Systemische Familientherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, gesprochen.



Frau Sohn, was steht hinter dem Namen der Praxis?
Sohn: Dahinter steht die professionelle und qualifizierte Arbeit im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Gesundheitsmanagements. Psychotherapie und Coachings zu den Schwerpunktbereichen Sucht, Stressbewältigung und Entspannungsverfahren erweitern mein Angebot.

Wie kam es zur Gründung der Praxis?
Sohn: Nach jahrelanger Arbeit im Sucht- und Drogenhilfesystem entschloss ich mich 2007, mich in dem Bereich mit einer eigenen Praxis niederzulassen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt in allen Bereichen des Suchthilfesystems gearbeitet und wollte mich neuen Herausforderungen stellen.

In welchen Bereichen liegt der Schwerpunkt Ihrer Arbeit?
Sohn: Zu Beginn sah ich insbesondere - neben der betrieblichen Gesundheitsförderung und den Psychotherapien - auch die schulische Suchtprävention als einen der Schwerpunkte meiner Arbeit. Ich führte über mehrere Jahre selbst entwickelte Suchtpräventionsveranstaltungen an Schulen. Zudem war ich Gesundheitsförderin des bundesweit durchgeführten größten Gesundheitspräventionsprojektes Klasse 2000. Ich nehme regelmäßig an Aktionen der von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung initiierten, alle zwei Jahre stattfindenden Aktionswoche Alkohol teil. Im letzten Jahr habe ich gemeinsam mit den hiesigen Sucht- und Drogenberatungsstellen sowie der NWZ eine Telefonaktion realisiert.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in meinen Kursangeboten, die nach § 20 SGB V von allen gesetzlichen Krankenkassen bezuschussungsfähig sind. Diese führe ich nicht nur für Privatleute durch, sondern auch im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Arbeitgeber haben seit 2009 die Möglichkeit, je Arbeitnehmer pro Jahr 500 € für entsprechende Kurse steuerlich geltend zu machen. So bin ich mit meinen Nichtraucher-, Stressbewältigungs- und Entspannungskursen auch in Betrieben unterwegs. Die Teilnehmenden erhalten - unabhängig von der steuerlichen Entlastung ihres Arbeitgebers - eine Bezuschussung von ihrer Krankenkasse, wenn sie regelmäßig an einem solchen Kurs teilgenommen haben.
Ich merkte schnell, dass Stressbewältigung und Entspannungsverfahren häufig nachgefragte Themen waren. Mir wurde klar, dass Sucht im engen Zusammenhang mit fehlgeleiteter Stressbewältigung und Entspannung steht. So erweiterte ich meine Angebotspalette um entsprechende Kursangebote, die ich regelmäßig vor allem in Unternehmen durchführe.

Wo liegen die Stärken Ihres Betriebes?
Sohn: Die Stärken meiner Praxis liegen in meiner langjährigen beruflichen Erfahrung in der Therapie mit Suchtmittelabhängigen. Hierdurch habe ich das praktische Know-how für meine Arbeit. Ich kann beispielsweise Führungskräften und auch Angehörigen von Suchtkranken ganz praktikable Tipps zum Umgang mit Suchtmittelabhängigen geben.
Die Berufserfahrung kommt mir sowohl im Therapie- und Coachingbereich zugute als auch im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Da es nur ganz wenige professionelle Therapeuten sowie Anbieter im Bereich Sucht gibt, ist dies eine ganz besondere Stärke. Eine rasche Terminvergabe bzw. -vereinbarung ist in der Regel möglich. Allerdings ist meine Praxis eine Privatpraxis und hat daher keine Möglichkeiten, mit der Krankenkasse abzurechnen.

Wie zufrieden sind Sie mit der Zusammenarbeit mit der Raiffeisenbank Oldenburg eG?
Sohn: Ich bin sehr zufrieden mit der Raiffeisenbank Oldenburg eG. Die Angestellten sind immer sehr freundlich und hilfsbereit.

„Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt." Was treibt Sie an?
Sohn: Ich wollte schon immer selbstständig sein und es alleine schaffen, auf eigenen Füßen zu stehen. Diese Idee lebe ich nun mit großer Zufriedenheit. Eine hohe Lebenszufriedenheit ist für mich der Schlüssel zum persönlichen Glück. Das treibt mich immer wieder an und gibt mir viel Motivation, auch schwierige Zeiten zu überstehen.

Wie schaffen Sie einen Ausgleich zu Ihrer Arbeit?
Sohn: Ich mache gern Musik. Dies hält gesund und macht glücklich. So singe ich regelmäßig in einem Chor, spiele auch selbst Gitarre und treibe zwei- bis dreimal pro Woche Sport. Der regelmäßige und gute Kontakt zu vertrauten Menschen innerhalb der Familie und des Freundeskreises trägt einen weiteren Teil zu meinem Ausgleich bei.

Praxis für qualifiziertes Gesundheitsmanagement und Suchtfragen Ludwig-Erhard-Str. 7a, 26131 Oldenburg, Telefon 0441 77 05 953, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.praxis-gesundheit-sucht.de