Wenn die Seele spricht - Bewältigung einer Krise mit Unterstützung

Nordwest Zeitung, 06.11.2013

Sind Sie verzweifelt? Ist Ihr Selbstwertgefühl im Keller? Haben Sie Prüfungsangst? Leiden Sie unter Partnerschaftsproblemen? Haben Sie einen erhöhten Suchtmittelgebrauch? Oder zweifeln Sie sogar am Leben? Geben Sie nicht auf! Psychotherapie, Familientherapie oder Suchttherapie nutzen zur Bewältigung einer Krise.

Die meisten Menschen haben im Laufe ihres Lebens irgendwann eine Krise, bedingt durch Trennung, Scheidung, Arbeitsplatzverlust, körperliche Erkrankungen, problematische Beziehungsgestaltungen zu eigenen Kindern, Eltern, Partner/in, Freundinnen, Kolleginnen o.ä.

Manche Menschen versuchen im Sinne einer Selbstheilung die Krise mittels Alkohol und/oder Drogen zu bewältigen, andere zeigen starke körperliche Symptome wie Spannungskopfschmerzen, Bauchschmerzen, Tinnitus usw. In all diesen Fällen wird versucht, die Krise unsichtbar zu machen. Sie sucht sich jedoch ihre Bewältigung auf andere Weise. Wenn die Symptome bzw. die Ursachen zu lange unbehandelt bleiben, chronifizieren sie sich und das Leiden. Suchtmittelmissbrauch, Sucht, Depressionen und immer wiederkehrende Schmerzen können die Folge sein.

Krisen und häufige Schmerzen deuten auf notwendige Veränderungen hin, die nicht immer alleine herbeizuführen sind. Gerade in akuten Belastungssituationen oder auch bei Chronifizierung des Leidens kann es sinnvoll sein, sich professioneller Unterstützung zu bedienen. Die Psychotherapie dauert je nach persönlicher Lage manchmal nur wenige Stunden, manchmal ist eine therapeutische Begleitung aber auch für längere Zeit erforderlich: Je nach Indikation kann auch das Trainieren von Ent-spannungsübungen oder eine Familienaufstellung sinnvoll sein.

Die Indikationen: Familien- und Partnerschaftsprobleme, Suchtmittelmissbrauch (Rauchen, Alkohol, Cannabis und andere illegale Drogen), Co-Abhängigkeit, Depressionen, Kopfschmerzen, Ängste, Phobien, Prüfungsangst, Burnout, Stress.

Je nach Bedarf und Notwendigkeit gibt es die Möglichkeit der Behandlung und Beratung in Einzel-, Paar- und Familiengesprächen.

Da die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel die Kosten nicht übernehmen, ist eine rasche Terminvergabe möglich.

Ansprechpartnerin: Friederike Sohn Dipl.-Pädagogin